


Den Architekturstudenten Vincent Weisbrod beschäftigte die Frage, wie Seilbahnen sowohl den Verkehr als auch die Gestaltung der Stadt sinnvoll ergänzen können. Daher hat er sich in seiner Masterarbeit mit Chancen und Potenzialen für die Stadtgestaltung durch Seilbahnen und deren Stationen in der Verkersplanung beschäftigt.
Besonders genau hat er sich die Anbindung des Stadtteils Chorweiler an die Stadt Leverkusen mit einer Seilbahnlinie angeschaut. Für eine passende Gestaltung analysierte er sowohl die vorhandenen Stadträumen als auch die Geschichte Chorweilers. Die Grundlage der Seilbahnverbindungen lieferten dabei sowohl die Konzeptstudien von Urban Netways als auch die Simulationen von Moritz Kampschulte, der an der TH Köln Bauingenieurwesen studiert.
Für die gestalterische Anwendung seiner Ergebnisse hat er eine Station für Chorweiler Mitte entworfen. Die Implementierung einer Seilbahnstation am Liverpooler Platz bietet dabei die Möglichkeit einen Mobilitätshub zu schaffen, der als Tor zum Stadtteil mit einer offeneren Architektur und Platzgestaltung einen Impuls und Orientierung bietet. Die Station selbst liegt auf der +1-Ebene und befindet sich in direkter Nachbarschaft zu Straßen- und S-Bahnhaltestelle, sowie dem Busbahnhof. Durch das Bogentragwerk ensteht eine lichtdurchflutete und offene Halle. Als weitere bauliche Maßnahmen der Seilbahntrasse sollen die Stützen bewusst gestaltet werden. Ihr Motiv wird in der Gestaltung der Brückenstützen an der Station wieder aufgegriffen und schafft Identfifikation für Nutzer und Anwohner der Seilbahn.
Text: Fabian Weber auf Basis der Arbeiten von Vincent Weisbrod
Abschlussarbeit von Vincent Weisbrod

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